Funktionswesten

Einsatzstellen der Feuerwehr sind oft unübersichtlich. Aufgrund der einheitlichen Uniformen sind Führungskräfte nur schwer zu erkennen. Die bisher gebräuchlichen Helmkennzeichnungen sind eher Kennzeichnungen des Ausbildungsgrades als Kennzeichnungen der tatsächlichen Funktion im Einsatz. Im Feuerwehreinsatz findet man in der Mannschaft immer auch als Gruppen- oder Zugführer gekennzeichnete Feuerwehrangehörige.

Dies kann zu Verwirrungen führen. Zur Lösung dieser Problematik, hat das Innenministerium Baden-Württemberg eine "Empfehlung des Innenministeriums zur variablen Kennzeichnung von Führungskräften (24.06.1998)" veröffentlicht.

Wir haben bei uns eine ärmellose Weste in folgenden Farben eingeführt:

  • Gelb für den Einsatzleiter
  • Weiß oder silberweiß für die Einsatzabschnittsleiter
  • Grün für die Zugführer
  • Blau für die Gruppenführer
  • Rot für die Fachberater / Führungsgruppe

Außerdem ist jede blaue Weste mit dem Fahrzeugnamen beschriftet, z.B. "Gruppenführer 44-1"

Umfrage Atemschutzgeräteträger

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AbiKon2000-Bericht vom 27.11.2006

 

Das AbiKon2000-Team hat es sich zur Aufgabe gemacht, jedes Jahr eine Umfrage in der Mannschaft, bezüglich der Ausbildung zu machen. Dieses Jahr wurde eine Umfrage bei allen Atemschutzgeräteträgern gemacht. Diese Umfrage dient dazu, die Ausbildungsschwachpunkte zu ermitteln, um sie später dann in die Atemschutzausbildung zu integrieren.

Umfrage

Brandhaus Büren an der Aare (Schweiz)

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Am Donnertag, den 10.06.04 trafen sich 20 Atemschutzgeräteträger der Feuerwehren des Vorderen Kandertals, um gemeinsam nach Büren an der Aare (Schweiz) in das Ausbildungszentrum für Sicherheit zu fahren. Von der Feuerwehr Eimeldingen fuhren vier Atemschutzgeräteträger mit nach Büren, um ihren Ausbildungsstand bei den theoretischen und auch praktischen Übungen noch weiter zu verbessern.
An diesem sonnigen Feiertag mussten vier Stationen bewältigt werden, um vor allem die Kenntnisse bei der Löschtaktik zu erweitern.
Die erste Station fing gleich heiß an. In dem Brandhaus konnten verschiedene Feuer simuliert werden. Dort galt es, in voller persönlicher Schutzausrüstung und mit einem C-Rohr ein Feuer mit möglichst wenig Wasser zu löschen. Durch Sensoren wurde überprüft, ob genug Wasser an den Brandherd kam. War dies der Fall, wurde das Feuer abgeschaltet. Ein besonderes Augenmerk wurde auf die heißen Rauchgase gelegt. Vor dem kompletten Oeffnen der Türe wurde durch mehrere gezielte Wasserstoeße an die Decke der Brandrauch gekühlt. Dies wurde 2 bis 3 mal wiederholt, bis sich an der Decke kein Wasserdampf mehr bilden konnte, damit es zu keiner Durchzündung kommen kann.
Bei der 2. Übung musste man über 2 Stockwerke robben und dabei die veschiedenen Brandherde gezielt löschen.
Danach ging es zum Mittagsessen und zur wohlverdienten Ruhepause.
Um auch mit Schaummittel umgehen zu können, wurde die dritte Übung nicht im Brandhaus durchgeführt, sondern auf dem großen Gelände. Dort waren mittels Schaum, Wasser und Pulverlöscher die verschiedenen Flüssigkeitsbrände zu löschen. Beim Schaumteppich galt es, einen ununterbrochenen Teppich zu gewährleisten, damit nicht irgendwie Luft an die Flüssigkeit kommen kann, was zu einem erneuten brennen der Flüssigkeit führen würde.
Das richtige, überlegte und schnelle Einsetzen des richtigen Löschmittels wurde bei der vierten Übung geübt. Es musste ein Küchenbrand, ein Gasflaschenbrand, ein Mülleimerbrand und ein Elektrobrand gelöscht werden.
Zu einer Abschlussübung kamen alle Teilnehmer nochmals gegen 15 Uhr zusammen. Zuerst galt es mit Atemschutzgerät und persönlicher Schutzausrüstung die 15m hohe Leiter an der Außenwand hinauf zu klettern um auf der Dachterasse den Einsatzbefehl entgegen zu nehmen. Durch das dunkle Treppenhaus musste man sich langsam ins Erdgeschoss hinunterkämpfen, wobei die Hitze (ca 400°C ) und der Wasserdampf zu einer sehr große Belastung wurden. Im Erdgeschoss zogen die Ausbilder nochmals alle Register und simulierten die verschiedensten Brandmuster. War man gerade daran, ein Schlafzimmer abzulöschen und nach Personen zu suchen, fing es hinter einem an zu brennen. Nach ca. ingesamt 90 Minuten unter Atemschutz waren alle erleichtert, als auch diese letzte Übung gemeistert war.
Gegen 17 Uhr endete der sehr lehrreiche Tag mit einer Abschlussbesprechung.
Dieser Tag hat den Ausbildungsstand von jedem einzelnen Teilnehmer sehr gut getan. Jeder hat gelernt wo seine Grenzen sind und wie es sich im Feuer anfühlt.

Übung in Kindergarten

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AbiKon2000-Bericht vom 18.04.2007

 

Übung im Kindergarten Die Übung wurde durch 2 Gruppenführer vorbereitet, sonst wußte niemand, was ihn erwarten würde. Auch wurde die Meldung durch die Kindergartenmitarbeiterin ihr selbst überlassen, wo wußten auch die Gruppenführer, welche die Übung vorbereitet hatten nicht genau, was ihr Einatzauftrag sein wird. Pressebericht wird folgen.

Brandschutzerziehung im Kindergarten St. Martin

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Am Freitag, den 21.05. 04 führten drei Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr (Kommandant Hanspeter Grab, stv. Kommandant Manfred Schamberger sowie der stv. Jugendwart Wolfgang Panzer) im Kindergarten St. Martin in Eimeldingen eine Brandschutzerziehung für 27 Kinder, die in diesem und im nächsten Jahr in die Grundschule wechseln, durch.
Zum Einstieg wurde den Kindern aufgezeigt, wer die Eimeldinger Feuerwehr ist, was die Aufgaben der Feuerwehr sind und speziell warum sie heute im Kindergarten ist um mit Ihnen über Themen des Brandschutzes zu reden. Und dann ging’s auch schon zum eigentlichen Teil der Brandschutzerziehung über: Es wurde das Kriechen am Boden unter dem angenommenen Brandrauch hindurch genauso geübt wie das Absetzen eines Notrufes mit Hilfe einer transportablen Telefonanlage. Die Kinder wurden unterwiesen, was sie zu tun haben wenn es brennt, dass sie sich dann nicht verstecken dürfen, dass sie sich am Fenster bemerkbar machen müssen, dass sie keine Lifte benützen dürfen und noch vieles mehr. Mit ein Höhepunkt für die Kinder war, als ein Atemschutzgeräteträger seine volle Ausrüstung anzog und dick vermummt vor Ihnen stand, die Atemluft laut zischend einatmend. Ziel dieses Teils der Ausbildung ist, den Kindern die Angst vor dem Vermummten zu nehmen.
Und dann ging’s natürlich noch an das mitgebrachte Feuerwehrauto. Dort wurden auf dem abgesperrten Strassenstück vor dem Kindergarten mit dem D - Schlauch Fackeln gelöscht oder einfach nur versucht irgendjemanden nass zu spritzen, es wurde das Feuerwehrfahrzeug in Beschlag genommen und besichtigt und es wurden immer wieder viele Fragen gestellt, die natürlich kindgerecht beantwortet wurden.
Zum Schluss wurde dann jedem Kind eine Urkunde über die erfolgreiche Teilnahme, ein Malbuch sowie ein Feuerwehrbastelbogen übergeben.
Erfreulich für die Ausbilder unserer Feuerwehr und die Betreuerinnen Fr. Bergedorf und Fr. Beil war, wie aktiv sich die Kinder, die teilweise auch im Feuerwehr - Outfit erschienen waren, bei dieser Veranstaltung beteiligten und was sie alles über die Feuerwehr wussten bzw. wissen wollten.
Die Veranstaltung am Freitag war die Schlussveranstaltung des dreiteiligen Ausbildungs-konzeptes zur Brandschutzerziehung im Kindergarten. Das Konzept wurde durch unsere Feuerwehr in Zusammenarbeit mit dem Beauftragten für Brandschutz-Erziehung des Kreisfeuerwehrverbandes Thomas Hoog erstellt, der auch mit reichlich Informatiosmaterial kräftig unterstützte.
Teil 1 des Erziehungs-Programms ist ein so genannter Elternbrief, der die Eltern vor allem über die Feuererziehung Ihrer Kinder informiert und mit dem die Eltern zu einem Elternabend ca. zwei Wochen vor der eigentlichen Veranstaltung im Kindergarten eingeladen wurden. Bei diesem Elternabend wurden die Eltern u.a. über das Ausbildungskonzept, den Inhalt der Ausbildung und wie den Kindern dieser Inhalt hinübergebracht werden soll, informiert. Im Weiteren wurden die Eltern allgemeine Themen des Brandschutzes wie Feuerlöscherbenutzung, Rauchmelder, Verhalten wenn es brennt, Notruf etc. geschult.
Vorgesehen ist es, pro Jahr eine Brandschutzerziehung jeweils abwechselnd im Kindergarten St. Martin und im Kindergarten Schnäggehüüsli durchzuführen.