Brandhaus Büren an der Aare (Schweiz)

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Am Donnertag, den 10.06.04 trafen sich 20 Atemschutzgeräteträger der Feuerwehren des Vorderen Kandertals, um gemeinsam nach Büren an der Aare (Schweiz) in das Ausbildungszentrum für Sicherheit zu fahren. Von der Feuerwehr Eimeldingen fuhren vier Atemschutzgeräteträger mit nach Büren, um ihren Ausbildungsstand bei den theoretischen und auch praktischen Übungen noch weiter zu verbessern.
An diesem sonnigen Feiertag mussten vier Stationen bewältigt werden, um vor allem die Kenntnisse bei der Löschtaktik zu erweitern.
Die erste Station fing gleich heiß an. In dem Brandhaus konnten verschiedene Feuer simuliert werden. Dort galt es, in voller persönlicher Schutzausrüstung und mit einem C-Rohr ein Feuer mit möglichst wenig Wasser zu löschen. Durch Sensoren wurde überprüft, ob genug Wasser an den Brandherd kam. War dies der Fall, wurde das Feuer abgeschaltet. Ein besonderes Augenmerk wurde auf die heißen Rauchgase gelegt. Vor dem kompletten Oeffnen der Türe wurde durch mehrere gezielte Wasserstoeße an die Decke der Brandrauch gekühlt. Dies wurde 2 bis 3 mal wiederholt, bis sich an der Decke kein Wasserdampf mehr bilden konnte, damit es zu keiner Durchzündung kommen kann.
Bei der 2. Übung musste man über 2 Stockwerke robben und dabei die veschiedenen Brandherde gezielt löschen.
Danach ging es zum Mittagsessen und zur wohlverdienten Ruhepause.
Um auch mit Schaummittel umgehen zu können, wurde die dritte Übung nicht im Brandhaus durchgeführt, sondern auf dem großen Gelände. Dort waren mittels Schaum, Wasser und Pulverlöscher die verschiedenen Flüssigkeitsbrände zu löschen. Beim Schaumteppich galt es, einen ununterbrochenen Teppich zu gewährleisten, damit nicht irgendwie Luft an die Flüssigkeit kommen kann, was zu einem erneuten brennen der Flüssigkeit führen würde.
Das richtige, überlegte und schnelle Einsetzen des richtigen Löschmittels wurde bei der vierten Übung geübt. Es musste ein Küchenbrand, ein Gasflaschenbrand, ein Mülleimerbrand und ein Elektrobrand gelöscht werden.
Zu einer Abschlussübung kamen alle Teilnehmer nochmals gegen 15 Uhr zusammen. Zuerst galt es mit Atemschutzgerät und persönlicher Schutzausrüstung die 15m hohe Leiter an der Außenwand hinauf zu klettern um auf der Dachterasse den Einsatzbefehl entgegen zu nehmen. Durch das dunkle Treppenhaus musste man sich langsam ins Erdgeschoss hinunterkämpfen, wobei die Hitze (ca 400°C ) und der Wasserdampf zu einer sehr große Belastung wurden. Im Erdgeschoss zogen die Ausbilder nochmals alle Register und simulierten die verschiedensten Brandmuster. War man gerade daran, ein Schlafzimmer abzulöschen und nach Personen zu suchen, fing es hinter einem an zu brennen. Nach ca. ingesamt 90 Minuten unter Atemschutz waren alle erleichtert, als auch diese letzte Übung gemeistert war.
Gegen 17 Uhr endete der sehr lehrreiche Tag mit einer Abschlussbesprechung.
Dieser Tag hat den Ausbildungsstand von jedem einzelnen Teilnehmer sehr gut getan. Jeder hat gelernt wo seine Grenzen sind und wie es sich im Feuer anfühlt.